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Persönliche Entwicklung

  • Autorenbild: Michèl Fois
    Michèl Fois
  • vor 6 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Entwicklung ist kein Sprint, sondern ein fortlaufender Prozess. Wachstum passiert nicht im Komfort, sondern dort, wo wir bereit sind, uns zu hinterfragen und über uns hinauszuwachsen. Dabei geht es nicht darum, immer mehr zu leisten – sondern, zu verstehen, was uns bewegt, was uns formt und wie wir uns selbst lenken können. In der Achtsamen Fitness bei FIT VIII heißt der siebte Aspekt GROWTH nicht, immer mehr zu leisten, sondern sich bewusster zu entwickeln. Mentalität, Einflüsse, Instrumente und wie stets Achtsamkeit erzeugen in ihrer Synergie persönliches Wachstum – und zwar nicht als Zufallsprodukt, sondern als bewusstes Privileg.


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Mentalität

Persönliche Entwicklung geschieht nicht durch Druck, sondern durch Einsicht. Es erfordert, den eigenen Bedarf zu erkennen, die Perspektive zu wechseln und anzuerkennen, dass wir alle Teil von etwas Größerem sind. Dieses Wachstum beginnt im Kopf. Wer ein Growth-Mindset kultiviert, entscheidet sich bewusst für Entwicklung statt Stillstand. Diese Haltung lebt von Neugier und Offenheit – vom kindlichen Forschergeist, der sich traut zu fragen (wie in der Sesamstraße), und der Bereitschaft, immer wieder der „White Belt“ (Anfänger oder Schüler) zu sein. Lebenslanges Lernen ist kein Konzept für Schulbücher, sondern ein praktischer Ausdruck von Achtsamkeit: der Wille, täglich etwas dazuzulernen, ohne immer perfekt zu sein. Herausforderung statt Komfort bedeutet, sich selbst zu fordern, um sich zu fördern und das eigene Potenzial auszuschöpfen. Diskomfort (Unbequemlichkeit) ist kein Feind des Wachstums, sondern sein notwendiger Begleiter. Wir wachsen, wenn wir uns bewegen – mental, körperlich, emotional. Wer lösungsorientiert denkt, lenkt seine Energie dahin, wo sie Wirkung entfaltet. Lösungen statt Probleme zu suchen, lohnt sich, um in neuen Möglichkeiten zu entdecken. Denn –

nachhaltiges Wachstum braucht Fokus, und keine Klage. Und schlussendlich geht es um Effizienz statt Perfektionismus. Nach dem Pareto-Prinzip entstehen 80 Prozent des Fortschritts oft durch 20 Prozent der Maßnahmen. „Better done than perfect“ – weil Bewegung besser ist als Stillstand und Fehler die ehrlichsten Lehrer in einem fortlaufenden Prozess sind.


Einflüsse

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Die Entwicklung einer Person geschieht nie im Vakuum. Sie wird geformt durch das, was sie umgibt – Kultur, Natur und Austausch. Kultur inspiriert: Bücher, Musik, Filme oder Traditionen erweitern unseren Blick und öffnen Räume für neue Perspektiven. Sie müssen keinen Bildungsauftrag erfüllen, um etwas in uns in Bewegung zu setzen – manchmal reicht ein Satz, ein Klang, eine Szene, die uns erinnert, dass wir Teil von etwas Größerem sind. Natur erdet: Ein Spaziergang, der Blick aufs Meer oder das Barfußlaufen über Gras sind einfache, aber kraftvolle Formen des „Groundings“. Sie holen uns aus der gedanklichen Enge in die Weite und machen uns bewusst, wie klein wir im Verhältnis zum Ganzen sind. In dieser Erkenntnis steckt keine Schwäche, sondern Demut – und die Fähigkeit, Dinge neu zu ordnen. Und schließlich: Austausch. Menschen sind Spiegel. Gespräche – ob mit Freundinnen, Kollegen oder Fremden – lassen uns erkennen, wer wir sind und wo wir stehen. Man wird, so sagt man, zum Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen man sich am meisten umgibt. Das Umfeld formt unseren Standard, unsere Sprache, unsere Haltung. Wachstum heißt deshalb auch, die eigenen Einflüsse bewusst zu wählen – und selbst ein guter Einfluss zu sein.


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Instrumente

Reflexion schafft Bewusstsein, und Bewusstsein schafft Richtung. Wer sich entwickeln will, braucht Werkzeuge, um sich selbst zu verstehen. Eine wirkungsvolle Eigenmaßnahme ist die persönliche SWOT-Analyse: Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Was sind meine Ressourcen, wo liegen meine Herausforderungen, und welche Wege eröffnen sich daraus? Auf diese Weise wird Entwicklung greifbar – sie verlässt das Abstrakte und wird zu einem klaren Plan.

Weitere Maßnahmen wie Manifestieren und Visualisieren helfen, den Prozess innerlich zu verankern. Mentales Training – sei es für eine Präsentation, ein sportliches Ziel oder eine persönliche Veränderung – stärkt das Vertrauen in die eigene Fähigkeit. Wer sich in Gedanken schon erlebt, wie er eine Aufgabe meistert, erhöht die Wahrscheinlichkeit, es auch real zu tun. Doch all das braucht eine Grundlage: mündige Beständigkeit. Entwicklung gelingt nur, wenn sie getragen ist von Eigenverantwortung und Kontinuität. Niemand kann für uns dauerhaft das Steuer übernehmen. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, Ressourcen achtsam einzusetzen und zu akzeptieren, dass Wachstum Zeit braucht. Nicht alles muss sofort geschehen – aber alles braucht Richtung.

Neben Eigenarbeit dürfen professionelle Maßnahmen kein Tabu sein. Therapie, Coaching oder Beratung sind kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck von Verantwortung. Wer Themen aufarbeitet, bevor sie zu Mustern werden, schafft Raum für echte Weiterentwicklung. Sich Hilfe zu holen, bedeutet nicht, weniger stark zu sein – sondern klug genug, sich selbst ernst zu nehmen.


Achtsamkeit

Wachstum braucht Bewusstsein. Nur wer erkennt, was er braucht, kann sich sinnvoll weiterentwickeln. Bedarfsorientierung heißt: den Prozess dem Leben anzupassen, nicht umgekehrt. So wie in der Bedürfnispyramide von Maslow erst Grundbedürfnisse erfüllt sein müssen, bevor Selbstverwirklichung möglich wird, müssen auch in unserem Alltag Schlaf, Sicherheit, Gemeinschaft und Stabilität vorhanden sein, bevor neue Schritte Sinn ergeben.

Achtsamkeit bedeutet zudem, die Eigenwirkung, Fremdwirkung und den Hintergrund zu reflektieren. Wie wirke ich auf andere? Wie wirken sie auf mich? Und was steckt dahinter? Menschen sind keine fertigen Produkte, sondern Prozesse – geprägt von Erfahrungen, Umständen und Geschichten. Wer das versteht, urteilt weniger und versteht mehr. Wachstum ist ein Privileg. Es setzt voraus, dass wir sicher genug sind, uns selbst zu hinterfragen, und frei genug, um uns weiterzuentwickeln. Wenn wir diese Freiheit bewusst nutzen – mit Neugier, Verantwortung und Achtsamkeit – dann wird Entwicklung zu mehr als einem Ziel: sie wird zu einer Haltung, mit der Du in Deinem Prozess der Achtsamen Fitness mehr positive Erlebnisse haben und Deinen Fortschritt aufrecht halten kannst! 


Wir hoffen, Du konntest aus diesem Beitrag etwas mitnehmen und freuen uns, Deine Fragen oder Feedback zu hören. Bis bald bei FIT VIII und gib Acht auf Dich!

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